Mittwoch, 29. Mai 2019

Rückblick Projektwoche Städtli

«Willkommen in Städtlikon» hiess es am 8. Mai. Während der Projektwoche durften unsere Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse in einem Betrieb unseres Dorfes mit dem demokratisch gewählten Namen «Städtlikon» richtig arbeiten.

An den ersten zwei Tagen wurde in den Betrieben vor allem vieles produziert. So wurde gebacken, gekocht, gebastelt, organisiert, gemalt, getanzt, gepflanzt, geturnt, hergestellt, experimentiert, geübt,… 220 Arbeiterinnen und Arbeiter wuselten durch Städtlikon. Am Donnerstag standen mehrere Betriebsausflüge auf dem Programm, um sich noch die entscheidenden Kniffe der Profis abzuschauen. So wurden unter anderem eine Brockenstube, das Kunstmuseum, das Baggermuseum, eine Seilerei, die Post, die Polizei und die Feuerwehr, Radiostudios und Zeitungsredaktionen besucht und bestaunt.

Ab Freitag konnte man seinen Lohn (von der Postbank hergestellte Städtlitaler) wieder ausgegeben. So kaufte man auf dem Markt die leckeren Produkte der Bäckerei oder des Farmshops, ersteigerte kleine und grosse Kunstwerke, schmückte sich mit schicken Armbändern aus der Seilerei, liess sich in der Apotheke auf Herz und Nieren prüfen, verschickte Briefe per Post, deckte sich in der Brockenstube mit allerlei Raritäten ein, tobte sich im Fitnessstudio aus, bestaunte eine Tanzshow oder buchte eine Führung im Bergwerk. Beim Shirt-Labor konnte man seine Arbeits- und Privatkleidung nach Wunsch bedrucken lassen. Im mehrfach ausgezeichneten Restaurant stillte man den Hunger mit einem Dreigang-Menu.

Die Gemeinde erhob die Steuern, organisierte Hochzeiten, errichtete ein Telefonnetz und begrünte das Dorfgebiet. Die Polizei hatte alle Hände damit zu tun, die Sicherheit zu gewährleisten und führte deswegen den Rechtsverkehr ein. Auf dem neuesten Stand hielten uns das Radio und die Mediengruppe. Es lohnt sich, unter www.staedtlikon.ch einige Anekdoten nachzulesen.

Wer dem Arbeitsstress entfliehen wollte, fand in der Erholungsinsel seine nötige Ruhe.

Zum Besuchsmorgen gab sich auch Herr Bär die Ehre und durfte mit vielen anderen Interessenten an der Stadtführung alles genau betrachten und bestaunen.

Und obwohl es so anstrengend war, trauern heuer alle Kinder und manche Lehrer dieser ereignisreichen Woche nach.