Mittwoch, 26. Februar 2020

Schulwegsicherheit

Im Rahmen des Sturms «Sabine» hat sich die Frage gestellt, wie sich die Schule Eglisau bei Unwettern  bzw. Unwettervorhersagen verhält. Grundsätzlich kann man festhalten, dass es keine gesetzliche Bestimmung im Kanton Zürich gibt, die Schuleinstellungen bei Unwettern vorsieht.

Gefahren, die von Sturm und Wind ausgehen, betreffen in erster Linie die Sicherheit auf den Schulweg. Gemäss § 66 der Volksschulverordnung liegt die Verantwortung für den Schulweg grundsätzlich bei den Eltern. Wenn die Eltern aufgrund einer ausserordentlichen Gefahrenlage zur Einschätzung kommen, dass ein sicherer Schulweg nicht mehr gewährleistet ist, können sie ihre Kinder zu Hause behalten. Wichtig ist, dass die Schule darüber informiert wird.


Gelangt eine Gemeinde aufgrund der Gefahrenlage vor Ort zur Einschätzung, dass die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in der Schule nicht mehr gewährleistet werden kann, kann die Schulpflege den Schulbetrieb vorübergehend einstellen. Bei solchen kurzfristigen Schuleinstellungen ist von der Schule aber ein unentgeltliches Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen.

Ist der Rückweg betroffen, so kann eine Gefahreneinschätzung seitens der Schule gemacht werden und die Kinder müssen je nachdem zurückbehalten werden - es braucht in diesem Fall Absprachen zwischen Schule und Eltern.